Streik bei Amazon am Weltfrauentag

Seit nunmehr 6 Jahren verwehrt Amazon seinen Beschäftigten einen Tarifvertrag. Grund genug für die Kollegen am Weltfrauentag erneut in den Streik zu treten. Jeff Bezos steigerte sein Vermögen 2018 um 16 Mrd. Dollar, für seine Beschäftigten hat er nur unfaire Löhne und miese Arbeitsbedingungen übrig.

Die LINKE war vor Ort. Wir überreichten den Kolleginnen Tulpen und Infos zum Weltfrauentag. Torsten Felstehausen überbrachte die solidarischen Grüße der Fraktion DIE LINKE im hessischen Landtag und der Landespartei.

T. Felstehausen betonte in seinem Grußwort, nicht nur ein Tarifvertrag, und damit Lohn werde den Kollegen*innen  vorenthalten, sondern der Allgemeinheit auch Steuern. Damit entziehe sich amzon einer gerechten Beteiligung am Aufbau und Unterhalt des Gemeinwesens, der Straßen, der Schulen, des Gesundheitssystems. „Dieses Verhalten ist verantwortungslos und muss beendet werden.“

Ebenso müsse die Forderung nach guter Arbeit, die nicht krank macht endlich gehört und umgesetzt werden. Permanente Überwachung, Leistungsdruck und Bespitzelung  müssten aufhören. Nötig sei eine Arbeit, von der man leben könne, die eine gute Rente sichere,und diese Rente müsse auch gesund erlebbar sein.

Zum Abschluss der Streikversammlung rockte die Hersfelder Tanzgruppe Balady, die den Tanz als Ausdruck der Identität mit der eigenen Körperlichkeit und als Demonstration von Selbstbewusstsein  und Selbstbestimmung betrachtet, den Saal.